schmeckdieheimat

Regionale Produkte genießen


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Alle guten Geister sind Rüben

Mairübchen, oh Mairübchen – wenn ich singen könnte, würde es ein Lobgesang sein!

Heute habe ich mich um diese Rüben gekümmert. Sie machten schon etwas schlapp – im wahrsten Sinne des Wortes. Und so sind sie es, die den Reigen eröffnen dürfen.

Das Rezept ist ganz einfach, aber ich denke, gerade diese Einfachheit wird dieser Rübe gerecht. Die Rübe darf im Mittelpunkt stehen und ihren feinen Geschmack entfalten.

Das Rezept Weiterlesen


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Rüben – ein weites Feld zum Be-„Ackern“

Schmeck‘ die Heimat und die neue Wochenaufgabe: Rüben!

Klingt erst einmal einfach, schließlich kennen wir alle Gelbe Rüben, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Rote Bete, Kohlrabi, Sellerie. Aber – von all diesen leckeren Knollen oder Wurzeln durfte es keine sein. Und so scheint diese Aufgabe sportlichen Charakter zu bekommen!

Meine Anlaufstelle ist diesmal der Bauernmarkt. Wir Gmünder leben ja in dem Luxus, an drei Tagen in der Woche Markt zu haben und Freitagnachmittag ist Bauernmarkt.

Bauernmarkt1
Albrecht Bauer vom Tannhof in Alfdorf

Und was gab es da? Rüben, Rüben, Rüben! Weiterlesen


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Ein Martinsgänsle

Martinsgans_Clara     St. Martin und St. Nikolaus auf Weihnachtsmarken

Vor zwei Tagen bekam ich von Beates Töchtern Clara und Gloria eine kleine süße Martinsgans, selbst gebacken mit ganz viel Liebe und natürlich mit regionalen Zutaten! So sind mir die Martinsgänse am liebsten…

Sowohl der Gänsebraten als auch die kleinen Hefegebäcke sind ein beliebtes Essen am Martinstag. Dieser Tag geht auf den Heiligen Martin zurück. Er lebte im 4. Jahrhundert und wie wir uns vielleicht aus unserer Kindheit erinnern, durchschnitt er seinen Mantel, um ihn mit einem Bettler zu teilen. Und warum es gerade eine Gans ist, die am 11.11. – das ist der Martinstag – gegessen wird, erklärt folgende Legende: Als der äußerst bescheidene und zurückhaltende Martin von seiner Bischofswahl erfuhr, soll er sich in einem Gänsestall versteckt haben, um der Wahl zu entgehen. Doch die Gänse sollen ihn durch ihr lautes Geschnatter verraten haben und so fanden ihn die Bürger doch noch. Seitdem müssen es die Gänse büßen…


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Böbinger Schaicher, Lorcher Sämling – Ja, wer oder was ist das?

Rätselhaft? Was soll das sein?

Diese Frage gehört diesmal zur Wochenaufgabe. Im Vorteil sind all diejenigen, die während der Landesgartenschau im Treffpunkt Baden-Württemberg die unglaublich vielfältige Ausstellung von … ja … von alten Apfelsorten gesehen haben. Beeindruckend, was alles so auf unseren heimischen Wiesen wächst oder früher gewachsen ist:

Apfel_kurios
… ganz besondere Früchtchen so wie diese: Weiterlesen


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Goldenes Lamm in Rainau

Was für ein genussvolles Erlebnis mitten in der Woche! Gestern waren wir Teilnehmer eingeladen, die regionale Küche zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Für alle Sinne gab es reichlich „Stoff“!

Die herzliche Begrüßung durch die Wirtin Frau Diemer war nur der Anfang. Sie erzählte uns etwas über die Geschichte und die lange Tradition des Gasthauses „Goldenes Lamm“. Seit Generationen in Familienbesitz war es schon immer der Region verbunden. Über 70% der verarbeiteten Produkte stammen von regionalen Erzeugern. So ist das Lamm auch Mitglied der Initiative „Schmeck‘ den Süden“ und darf sich mit 2 Löwen schmücken – was in diesem Fall nicht zum Schaden des Lammes ist  ;-))

Frau Diemer kennt die Erzeuger – einer der großen Vorteile regionaler Produkte – und achtet auf saisonale, frische Zutaten. Wichtig ist ihr auch die artgerechte Haltung der Tiere. Die Wirtin stellte uns das 4-Gänge-Menü vor und steigerte so die Vorfreude auf das, was uns dann erwartete: Weiterlesen


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Pizza! Buon Appetito!

Pizza – ein Gericht, das alles (fast alles) erlaubt, zumindest, was die Zutaten betrifft.

Kreative Geister können sich hier austoben. Meine Lieblings-Pizza kommt ganz „einfach“, klassisch daher: Tomate, Mozzarella, Basilikum (und Rucola). Mozzarella habe ich leider bisher nicht auf der Ostalb entdeckt. Also darf es heute eine Pizza mit Gemüse sein.

Stand beim ersten Gericht das erdige Wurzelgemüse im Vordergrund, so sind es bei dieser Pizza die Früchte der Sonne.

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Ochsenherz, Flaschentomaten, Zucchini, roter und gelber Paprika, Champignons und Zwiebeln. Das Basilikum kommt auf die fertig gebackene Pizza, da es sehr hitzeempfindlich ist. Die Chilischoten stammen aus meinem Topf (Ernte 2013).

Das Wunder der Hefe… Weiterlesen


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Lasst uns ein leckeres Gericht kochen …

… das nicht mehr als 3 Euro pro Person kosten darf. So lautet die Aufgabe für diese Woche. Diese Woche bin ich besonders gefordert, da mein Markttag der Samstag ist – diese Woche aber ein Feiertag, also kein Markt! So heißt es früh aufstehen (noch früher als sonst) und kurz nach 7 Uhr an meinem Gemüsestand zu sein. Mittlerweile „muss“ ich beim Einkaufen mehr Zeit einplanen, da es viel zu besprechen gibt! Ein Umstand, den ich genieße. Ich erfahre soviele Dinge und Zuspruch – das ist ganz wunderbar und bereichert meine Einkäufe auf ganz besondere Weise.

Die Vielfalt war wieder eine Freude für’s Auge!

Markttag

Da gilt es, seinen Einkaufszettel parat zu haben, um nicht in einen Kaufrausch zu verfallen. Heute galt es die Zutaten für eine Kartoffel-Gemüse-Pfanne und für eine Pizza einzukaufen. Das sind zwei Gerichte, die für weniger als 3 Euro zu „haben“ sein werden! Davon war ich überzeugt. Weiterlesen


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Rucola adé

Heute habe ich mich von meinem Rucola im Garten verabschiedet. Es gab nochmal einen opulenten Salat mit Tomaten, die nachreifen durften, aber nun auch die letzten sind.

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Im nächsten Jahr werden wir uns wiedersehen und aneinander freuen – zumindest ich! Die Samen sind auch im Rasen aufgegangen und der Rucola hat sich verbreitet. So gibt es im Sommer immer junge, frische Blätter, da der Rasen ja gemäht wird, Rucola aber meist etwas schneller wächst, bevor der Rasenmäher wieder kommt. Ich hoffe immer, dass keiner denkt, dies sei „Unkraut“ und die zarten Pflänzchen herausrupft… (Abgesehen davon sollten wir alle einmal darüber nachdenken, was das Wort „Unkraut“ eigentlich bedeuten soll!)


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Kraut, das um den Finger wickelt

Die Wochenaufgabe dreht sich rund um das Weißkraut. Dazu gab es ja schon Klassisches am Wochenende: Krautwickel (nicht um den Finger, aber mit einer leckeren Hackfleischfüllung). Das Kraut kam vom Gmünder Wochenmarkt und das Fleisch von einem Metzger aus Essingen. Krautwickel sind für mich ein Gericht, das ich mit Erinnerungen verbinde, die weit in die Kindheit zurückreichen. Ein Gericht aus Oma’s Zeiten! Wenn ich mich so umhöre, gibt es wenige Menschen, die sich diese Mühe heute noch machen. Die Blätter müssen vorsichtig vom Kohlkopf gelöst werden, damit sie nicht verletzt werden und die Füllung später gut in sich behalten. Dann kommt das Blanchieren, um sie geschmeidiger zu machen. Nicht vergessen, die härteren Strunkteile in der Mitte des Blattes zu entfernen! Die Füllung wird zubereitet, auf die Blätter gegeben und eingerollt (die Enden schön einschlagen!) und nun schmiegen sie sich zart um ihren Inhalt und warten darauf angebraten und gargezogen zu werden. Gemüse aus feingeschnittenem Kraut mit Kümmel und Kartöffelchen dazu – ein wunderbares, bodenständiges Gericht!

Ein ganz besonderes Weißkraut ist das Spitzkraut. Es wächst in unserer Region auf den Fildern, auf den besten Böden, die es gibt – das braucht das Spitzkraut. Die Fildern sind deshalb so berühmt allein wegen des Spitzkrauts. Es ist noch etwas feiner als der runde Kohl und seine Blätter eignen sich auch wegen der Größe besonders für Kohlrouladen. Leider geht der Anbau immer mehr zurück, da Spitzkraut nicht für die maschinelle Bearbeitung geeignet ist.

In meiner Küche wartet noch ein ganz besonderer Kohlkopf auf seine Bestimmung. Er ist allerdings BLAU bzw. rot.

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Es ist ein echter „Single“-Kopf, so klein… Er stammt – die Kartoffeln und 1 Zwiebel auch – direkt vom „Suppenstern“ auf der Landesgartenschau in Gmünd. Ich hatte das große Glück, dieses Köpfchen zu ergattern. Und weil es so ein besonderer Kohlkopf ist, darf er sich in die Wochenaufgabe einreihen! Was daraus wird und wie er schmeckt – davon zu einem späteren Zeitpunkt mehr.