Gestern gab es Brunch mit vielen Früchten und Produkten aus der Region. Der Weißkohl hatte seinen großen Auftritt. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Allgemein
Apfelernte
Suppen & Kasper
Gleich vorne weg: Ich bin kein Suppenkasper! Im Gegenteil, Suppen sind etwas ganz köstliches.
Und in dieser Jahreszeit ein ganz besonderes Geschenk! All die vielen Früchte, die uns der Herbst schenkt – von der Kartoffel über die Karotte, Wurzelpetersilie, Sellerie, Bohnen, Kürbis (!) und vieles mehr – lassen sich zu wunderbaren Suppenkreationen verarbeiten.
In dieser Woche gab es eine klassische Gemüsesuppe mit Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilie, Zwiebeln, Lorbeer (von meinem Lorbeerbaum) und Siedfleisch von der Heimatsmühle. Könnte süchtig machen!
In besonderer Erinnerung ist mir die Kartoffelsuppe meiner Mutter. Die Beste, die ich kenne (vielleicht muss das so sein, weil Mütter uns so nahe sind…). Dazu gab es Pflaumenkuchen vom Blech – ganz frisch und warm aus dem Ofen. Gegessen wurde das Gericht immer abwechselnd: ein Löffel Suppe und ein Biss vom Kuchen. Salzig und süß – eine Kombination, die beide Speisen in ihrem Charakter verstärken. Für mich bis heute ein unvergessenes Geschmackserlebnis!
Welternährungstag
Heute ist Welternährungstag, wie ich herausgefunden habe. Einer von vielen Tagen (wahrscheinlich 365 oder mehr?), die einem besonderen Thema oder einer Gruppe „gewidmet“ sind. Für mich eher uninteressant, manchmal vielleicht amüsant ob der grenzenlosen Kreativität.
Welternährungstag – das ist nun doch ein paar Gedanken Wert, da es schön zu dieser Aktion passt. Nahrungsmittel zu schätzen, achtsam mit ihnen umzugehen, diejenigen, die sie produzieren, angemessen zu bezahlen und Bedingungen zu schaffen, die Lebewesen ein artgerechtes und gutes Leben ermöglichen, das müsste unser Handeln bestimmen. Wir tragen die Verantwortung und unsere Einstellung und Haltung bestimmen die Rahmenbedingungen.
Nur eine Verhaltensweise, die ganz einfach zu einer Besserung der Nahrungsmittelverschwendung und somit des Verbrauchs von Ressourcen bedeuten würde, ist, uns von unserer Wegwerfmentalität zu verabschieden.
Laut einer Erhebung durch die Heinrich-Böll-Stiftung werfen wir Deutsche 346 Mio Tonnen Fleisch pro Jahr weg (Quelle: Fleischatlas extra, 2014). Das sind 4,3 kg je Endverbraucher. Die Grafik veranschaulicht das. Weiterlesen
Vielfalt, wie ich sie liebe
Bei meinem letzten Einkauf auf dem Markt kaufte ich auch Suppengrün. Zuhause war ich dann sehr amüsiert, als ich mir die Karotte genauer ansah. Werft selbst einen Blick darauf…
Das erinnerte mich gleich an ein Start-up Unternehmen aus Berlin: http://www.culinarymisfits.de
Zwei Frauen haben sich der Vielfalt aus der Natur angenommen und verarbeiten Produkte, die keiner Norm entsprechen und so individuell sind, wie es nur sein kann. „Sonderlinge“ erfahren hier eine kulinarische Würdigung. Herrlich!
Und hier noch eine Tomate aus Sandra’s Garten… Weiterlesen
Kürbis zum Zweiten
Am Wochenende traf ich Relindis auf der Gartenschau in den essbaren Gärten. Sie inspirierte mich mit ihrem Rezept den Muskatkürbis mit weiteren Gemüsesorten zuzubereiten.
Die Zutaten bestehen aus Muskatkürbis, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und der besondere Clou – Minze. Nana-Minze, die ich besonders liebe – sie wächst auf meiner kleinen Terrasse – durfte den Kürbis begleiten und ihn zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis verhelfen.
Abenteuer Supermarkt
Die letzten Einkaufstouren bewegten sich auf unserem Gmünder Wochenmarkt. Das scheint ja die einfache Variante zu sein, regionale Produkte zu finden (und wie schön, dass es so ist!). Anspruchsvoller wird es nun, wenn wir einen Supermarkt betreten und Regionalität suchen. Diesem Abenteuer habe ich mich heute Abend gestellt.
1. Stufe
Remsgalerie, Reformhaus
SCHROZBERGER!!! Milch, Joghurt (mit und ohne Früchte – habe mich wie immer sicherheitshalber für den Naturjoghurt entschieden, da weiß ich, was drin ist…), Butter.
Obst: hhhmmmm, 1 Birnensorte (Bezeichnung „regional“). Da musste ich natürlich gleich nachfragen. Regional, was heißt das? Diese Frage verursacht erst einmal Irritation oder auch ein Bekenntnis zum Nichtwissen! Der Obsthändler kommt aus dem Remstal und da denken wir beide – die Verkäuferin und ich – dass er diese Birne von Obstbauern aus dem Remstal bezieht. Die Birne war ja als „regional“ tituliert! Aber so wirklich wissen tun wir es nicht. Weiterlesen
Alles Käse?
Schmeck‘ die Heimat läuft nun schon 10 Tage. Ein kurzer Rückblick zeigt mir, dass Einiges wirklich sehr einfach ist. Solange ich Gemüse, Salate, Äpfel und Birnen auf meinem Speiseplan habe, liegt die Heimat direkt vor der Türe. Das liegt natürlich auch an der Jahreszeit, die uns all die frische Fülle beschert. Als schwieriger empfinde ich alles, was tierische Produkte betrifft, z.B. Käse. Ich liebe Parmesan, französische Weichkäse… Nun bin ich auf der Suche nach Alternativen aus der Region.
In dieser Woche bin ich auf dem Gmünder Wochenmarkt der Lösung schon etwas näher gekommen. Milch, Sahne und Joghurt aus Schrozberg (in dieser Molkerei wird auch Milch aus Radelstetten verarbeitet!), Käse aus Geifertshofen und von den Honhardter Höfen. Herr Nuding und Christine haben mich gut beraten. Mit Christine sprach ich ausführlicher über diese Aktion, da sie sich sehr dafür interessierte.
Aber die Suche geht weiter!
Kürbis & Co.
Die erste Aufgabe, die wir zu bewältigen haben, ist dem Kürbis gewidmet:
3 Kürbissorten sollen gefunden und zubereitet werden.
Die Kürbisse sind da!
Muskat Butternut Hokaido
Und das erste Gericht ist zubereitet und gegessen: Weiterlesen
Beate, Kräuterpädagogin und Unterstützerin
Heute will ich über meine Freundin und Kräuterpädagogin meines Vertrauens Beate berichten.
Beate & Ulrike
Beate liebt regionale Produkte! Sie isst sie nicht nur gerne, sondern sie fertigt die leckersten Kreationen aus ihnen. Ihr Garten ist ein wahres Füllhorn verschiedener Obstsorten. Wenn sie so richtig reif sind – die Früchtchen – dann erntet sie und kocht Marmeladen, Gelees, Chutneys, Senfe und und und. Es entstehen Säfte, Essige und Öle, Hochprozentiges und Liköre, Eingelegtes und Getrocknetes. Und Brot backt Beate in ihrem Holzofen auf dem Balkon im 3. Stock mitten in Gmünd. Alle zwei Wochen wird angeheizt und die Laibe verlassen mit knuspriger Kruste und wunderbarem Duft nach frischem Brot den Ofen. Weiterlesen












