schmeckdieheimat

Regionale Produkte genießen


Hinterlasse einen Kommentar

Pizza! Buon Appetito!

Pizza – ein Gericht, das alles (fast alles) erlaubt, zumindest, was die Zutaten betrifft.

Kreative Geister können sich hier austoben. Meine Lieblings-Pizza kommt ganz „einfach“, klassisch daher: Tomate, Mozzarella, Basilikum (und Rucola). Mozzarella habe ich leider bisher nicht auf der Ostalb entdeckt. Also darf es heute eine Pizza mit Gemüse sein.

Stand beim ersten Gericht das erdige Wurzelgemüse im Vordergrund, so sind es bei dieser Pizza die Früchte der Sonne.

Pizza3

Ochsenherz, Flaschentomaten, Zucchini, roter und gelber Paprika, Champignons und Zwiebeln. Das Basilikum kommt auf die fertig gebackene Pizza, da es sehr hitzeempfindlich ist. Die Chilischoten stammen aus meinem Topf (Ernte 2013).

Das Wunder der Hefe… Weiterlesen

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Lasst uns ein leckeres Gericht kochen …

… das nicht mehr als 3 Euro pro Person kosten darf. So lautet die Aufgabe für diese Woche. Diese Woche bin ich besonders gefordert, da mein Markttag der Samstag ist – diese Woche aber ein Feiertag, also kein Markt! So heißt es früh aufstehen (noch früher als sonst) und kurz nach 7 Uhr an meinem Gemüsestand zu sein. Mittlerweile „muss“ ich beim Einkaufen mehr Zeit einplanen, da es viel zu besprechen gibt! Ein Umstand, den ich genieße. Ich erfahre soviele Dinge und Zuspruch – das ist ganz wunderbar und bereichert meine Einkäufe auf ganz besondere Weise.

Die Vielfalt war wieder eine Freude für’s Auge!

Markttag

Da gilt es, seinen Einkaufszettel parat zu haben, um nicht in einen Kaufrausch zu verfallen. Heute galt es die Zutaten für eine Kartoffel-Gemüse-Pfanne und für eine Pizza einzukaufen. Das sind zwei Gerichte, die für weniger als 3 Euro zu „haben“ sein werden! Davon war ich überzeugt. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Rucola adé

Heute habe ich mich von meinem Rucola im Garten verabschiedet. Es gab nochmal einen opulenten Salat mit Tomaten, die nachreifen durften, aber nun auch die letzten sind.

20141005_181913

Im nächsten Jahr werden wir uns wiedersehen und aneinander freuen – zumindest ich! Die Samen sind auch im Rasen aufgegangen und der Rucola hat sich verbreitet. So gibt es im Sommer immer junge, frische Blätter, da der Rasen ja gemäht wird, Rucola aber meist etwas schneller wächst, bevor der Rasenmäher wieder kommt. Ich hoffe immer, dass keiner denkt, dies sei „Unkraut“ und die zarten Pflänzchen herausrupft… (Abgesehen davon sollten wir alle einmal darüber nachdenken, was das Wort „Unkraut“ eigentlich bedeuten soll!)


Hinterlasse einen Kommentar

Kraut, das um den Finger wickelt

Die Wochenaufgabe dreht sich rund um das Weißkraut. Dazu gab es ja schon Klassisches am Wochenende: Krautwickel (nicht um den Finger, aber mit einer leckeren Hackfleischfüllung). Das Kraut kam vom Gmünder Wochenmarkt und das Fleisch von einem Metzger aus Essingen. Krautwickel sind für mich ein Gericht, das ich mit Erinnerungen verbinde, die weit in die Kindheit zurückreichen. Ein Gericht aus Oma’s Zeiten! Wenn ich mich so umhöre, gibt es wenige Menschen, die sich diese Mühe heute noch machen. Die Blätter müssen vorsichtig vom Kohlkopf gelöst werden, damit sie nicht verletzt werden und die Füllung später gut in sich behalten. Dann kommt das Blanchieren, um sie geschmeidiger zu machen. Nicht vergessen, die härteren Strunkteile in der Mitte des Blattes zu entfernen! Die Füllung wird zubereitet, auf die Blätter gegeben und eingerollt (die Enden schön einschlagen!) und nun schmiegen sie sich zart um ihren Inhalt und warten darauf angebraten und gargezogen zu werden. Gemüse aus feingeschnittenem Kraut mit Kümmel und Kartöffelchen dazu – ein wunderbares, bodenständiges Gericht!

Ein ganz besonderes Weißkraut ist das Spitzkraut. Es wächst in unserer Region auf den Fildern, auf den besten Böden, die es gibt – das braucht das Spitzkraut. Die Fildern sind deshalb so berühmt allein wegen des Spitzkrauts. Es ist noch etwas feiner als der runde Kohl und seine Blätter eignen sich auch wegen der Größe besonders für Kohlrouladen. Leider geht der Anbau immer mehr zurück, da Spitzkraut nicht für die maschinelle Bearbeitung geeignet ist.

In meiner Küche wartet noch ein ganz besonderer Kohlkopf auf seine Bestimmung. Er ist allerdings BLAU bzw. rot.

20141003_150809

Es ist ein echter „Single“-Kopf, so klein… Er stammt – die Kartoffeln und 1 Zwiebel auch – direkt vom „Suppenstern“ auf der Landesgartenschau in Gmünd. Ich hatte das große Glück, dieses Köpfchen zu ergattern. Und weil es so ein besonderer Kohlkopf ist, darf er sich in die Wochenaufgabe einreihen! Was daraus wird und wie er schmeckt – davon zu einem späteren Zeitpunkt mehr.


Hinterlasse einen Kommentar

Suppen & Kasper

Gleich vorne weg: Ich bin kein Suppenkasper! Im Gegenteil, Suppen sind etwas ganz köstliches.
Und in dieser Jahreszeit ein ganz besonderes Geschenk! All die vielen Früchte, die uns der Herbst schenkt – von der Kartoffel über die Karotte, Wurzelpetersilie, Sellerie, Bohnen, Kürbis (!) und vieles mehr – lassen sich zu wunderbaren Suppenkreationen verarbeiten.

In dieser Woche gab es eine klassische Gemüsesuppe mit Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilie, Zwiebeln, Lorbeer (von meinem Lorbeerbaum) und Siedfleisch von der Heimatsmühle. Könnte süchtig machen!

20141015_200110

In besonderer Erinnerung ist mir die Kartoffelsuppe meiner Mutter. Die Beste, die ich kenne (vielleicht muss das so sein, weil Mütter uns so nahe sind…). Dazu gab es Pflaumenkuchen vom Blech – ganz frisch und warm aus dem Ofen. Gegessen wurde das Gericht immer abwechselnd: ein Löffel Suppe und ein Biss vom Kuchen. Salzig und süß – eine Kombination, die beide Speisen in ihrem Charakter verstärken. Für mich bis heute ein unvergessenes Geschmackserlebnis!