schmeckdieheimat

Regionale Produkte genießen

Der Spargel des kleinen Mannes

2 Kommentare

… Schwarzwurzeln!

Ich selbst habe sie noch nie gekocht, erinnere mich aber, dass meine Mutter sie sehr geliebt hat. In meiner Kindheit mochte ich den Geschmack allerdings nicht und verweigerte mich geradezu.

Schwarzwurzeln06

Den Ausschlag, es nun doch einmal zu versuchen, gab Albrecht Barth, als wir uns beim Plätzchen backen über die ein oder andere regionale Spezialität unterhielten. Er erzählte so voller Freude über seine Liebe zu den Schwarzwurzeln … Und so musste ich sie einfach ausprobieren.

Was ich allerdings vergessen hatte, dass er und Julia mich auch „warnten“ vor dem milchigen Pflanzensaft, der beim Schälen austritt, wenn man die äußere Schicht verletzt… Ich kann nur sagen – Klebstoff ist nichts dagegen! Abwaschen nützt nicht viel. Erst wenn er so richtig auf der Haut angetrocknet ist, kann man ihn wegrubbeln. Also: immer mit Handschuhen und Schürze zur Tat schreiten!

Die Verpackung gibt so einige Hinweise auf die Herkunft (inklusive Familienbild!) und liefert auch gleich ein schmackhaft klingendes Rezept. Eine wirklich gute Marketing-Strategie – macht das Produkt persönlicher und nimmt die Angst vor der Zubereitung.

Schwarzwurzeln02

Da alle Zutaten in meiner Küche vorhanden waren, konnte ich mich gleich ans Werk machen. (Die braunen Flecken auf dem Karton sind übrigens original Schwarzwurzel „Schwawu“-Kleber!!!)

Schwarzwurzeln04    Schwarzwurzeln05

Schwarzwurzeln03     Schwarzwurzeln01

Schwarzwurzeln

Geschmeckt hat es wirklich gut und gar nicht so, wie ich es in Erinnerung hatte – was für ein Glück!

Und so ist mein Fazit: Schwarzwurzeln sind ein typisches Wintergemüse, schmackhaft und sehr gesund.

Advertisements

2 Kommentare zu “Der Spargel des kleinen Mannes

  1. Klasse, dass du dich noch rangetraut hast! Trotz meiner Horrorgeschichten von verfärbten Händen 🙂

    Gefällt mir

    • Ja, das war ein richtiges Abenteuer! Aber es ging ja nochmal gut. Was ich immer wieder sehr beruhigend finde, ist, dass unsere Haut ein so wunderbares „Organ“ ist. Es verzeiht so einiges und spätestens nach 14 Tagen ist alles wieder gut – wie neu! Zum Glück musste ich so lange nicht warten. 😉

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.